37. Olympiade in Turin 2006

Liechtenstein erreicht den 120. Schlussrang

Bericht der Runden 1 - 4

Vergangenen Samstag begann mit der Eroeffnungszeremonie in Turin die 37.
Schacholympiade. Mit 148 Teams im Offenen Turnier und 106 im
Damen-Wettbewerb wurde ein neuer Teilnehmerrekord erzielt. Nach 4 von 13
Runden haben sich die meisten Favoriten an die Spitze des Feldes gesetzt.
Die ersten 3 Plaetze nehmen das Topgesetzte Russland, die an 3 gesetzten
Armenier sowie der amtierende Europameister Niederlande ein. Der
Titelverteidiger Ukraine wurde durch ein 2:2 gegen das bisherige
Ueberraschungsteam aus Usbekistan leicht zurueckgebunden und befindet sich
auf Platz 6.
Auch bei den Damen liegt Russland an erster Position. Mit schon relativ
grossem Abstand folgen die Ukraine, die USA und die Titelverteidigerinnen
aus China, die sich trotz einer Niederlage (1:2 gegen die Ukraine) auf dem
4. Platz befinden.
Leicht hinter den Erwartungen befindet sich zur Zeit das deutsche
Herren-Team (Setzplatz 14), das sich nach jeweils knappen Niederlagen gegen
Russland und Georgien an 25. Stelle wiederfindet. Im Soll liegen die
Schweizer, die derzeit auf Platz 30 stehen. Bei den Oesterreichern laeuft es
dagegen noch nicht nach Wunsch. Nach Niederlagen gegen Argentinien (Runde 2)
und Bangladesch (Runde 4) belegen sie derzeit nur Rang 81.
Die deutschen Damen wurden durch ein ueberraschendes Unentschieden gegen
Ecuador in der 3. Runde zurueckgeworfen (Setzplatz 8, Rang 22). Noch
unbefriedigender ist die Situation fuer die Schweizerinnen (Setzplatz 33,
Rang 70). Sie unterlagen nach Runde 3 (1:2 gegen die Philippinen) auch in
Runde 4 (1/2 : 2 1/2 gegen Malaysia) nominell deutlich schwaecheren
Gegnerinnen. Oesterreich (Setzplatz 56, Rang 50) liegt in den Erwartungen,
bisher wechseln sich 3:0-Siege mit gleichhohen Niederlagen ab.

Liechtenstein in den Runden 1-4

Die Liechtensteiner treffen in den Startrunden regelmaessig auf
uebermaechtige Gegner und erhoffen sich den einen oder anderen Punkt.
Diesmal trafen sie (Setzplatz 119) zu Beginn auf Bangladesch (Setzplatz 44).
Die in Topbesetzung antretenden Gegner brachten einen Grossmeister und 3
Internationale Meister an die Bretter. An den Brettern 1 (Marcel Mannhart),
3 (Andras Guller) und 4 (Martin Schaedler) hingen die Trauben zu hoch. An
Brett 2 jedoch hatte Fabian Ferster das Remis schon fast sicher, vergab es
jedoch durch zwei ungenaue Zuege in Folge, was sein Gegner konsequent zum
Sieg ausnutzte. Nach dieser 0:4-Niederlage bekamen sie die Faeroer
(Setzplatz 80) zugelost. Auch gegen diesen wiederum in Bestbesetzung
spielenden Gegner war den Liechtensteinern kein Punkt vergoennt, obwohl sie
einige gute Chancen hatten. Fabian konnte sogar einzuegig eine Figur und
damit die Partie gewinnen. In der komplizierten Stellung folgte er jedoch
einem falschen Plan. Durch genauestes Spiel konnte Martin Poulsen die Partie
noch zu seinen Gunsten wenden. Andras gestaltete seine Partie sehr lange
Zeit ausgeglichen. Das Turmendspiel konnte der routinierte Gegner unerwartet
doch noch gewinnen. Mit den Niederlagen von Marcel und Martin wiederholte
sich leider das 0:4 vom Vortag. Der naechste Gegner hiess Kenia (Setzplatz
128). Es war ein ausgeglichenes Match zu erwarten. Das Geschehen entwickelte
sich rasch sehr positiv. Nach starkem Spiel oeffnete Marcel in Zeitnot die
Stellung. Die sich ergebenden langen Varianten konnte er aufgrund der knapp
gewordenen Zeit nicht mehr korrekt berechnen, was letztlich nach einer
Abtauschserie zu Bauern- und Partieverlust fuehrte. Fabian hatte
vergleichsweise leichtes Spiel. Der in der Eroeffnung erarbeitete Vorteil
konnte durch Technik und Mithilfe des Gegners zum Sieg verwertet werden.
Andras spielte eine sehr komplizierte Partie, in der er lange die
angenehmere Stellung hatte. Ein Fehler in der Zeitnot kostete leider die
Partie. Souveraen spielte Martin, der den in der Eroeffnung gewonnenen
Bauern sicher zur Dame umwandelte und damit die Partie gewann. Die ersten
Punkte (2:2) waren damit im Trockenen. In der 4. Runde kam der ersehnte
erste Sieg. Der 3:1-Sieg gegen Taipeh (Setzplatz 145) war allerdings nicht
so klar, wie es das Ergebnis vermuten laesst. Marcel gab seine Partie
schnell remis. Fabian musste sich nach schlechtem Spiel in der Eroeffnung
lange verteidigen, hatte aber Glueck, als sein Gegner eine Figur einstellte.
Dies genuegte Fabian in der Folge zum Sieg. Andras ueberspielte seinen
Gegner schon in der Eroeffnung und gewann zunaechst einen Bauern und
anschliessend eine Figur. Der Sieg war nur noch Formsache und einen Zug vor
dem Matt gab der Gegner auf. Martin spielte gegen die seltene "Orang-Utan"
Eroeffnung. Der Gegner kam rasch in Vorteil. Martin kaempfte sich jedoch ins
Spiel zurueck und bot in leicht vorteilhafter Stellung Remis an, was der
Gegner dankend annahm.
Im Vergleich zu Mallorca 2004 hat das Liechtensteiner Team 2 Punkte mehr auf
dem Konto. Nach der 4. Runde steht Liechtenstein mit 5 Punkten auf Platz 126
und spielt in Runde 5 gegen Jersey (Setzplatz 125).

Bericht der Runden 5 - 10

10 von 13 Runden sind bei der 37. Schacholympiade in Turin bereits gespielt.
Erfahrungsgemaess sind die drei verbleibenden Runden entscheidend fuer die
Rangierung. An der Spitze scheint allerdings eine Vorentscheidung gefallen
zu sein. Armenien liegt mit zwei und mehr Punkten vor China und Russland in
Fuehrung und hat gegen die nominell staerksten Mannschaften schon gespielt
(zum Beispiel 2:2 gegen Russland und 2 1/2 : 1 1/2 gegen China). Knapper
sieht es bei den Damen aus. Die Ukraine liegt mit einem halben Punkt vor
Russland in Fuehrung. Die knappe Fuehrung erstaunt, haben sie doch als
einzige Mannschaft alle Matches gewonnen. Mit groesserem Abstand folgen
China, Georgien und Bulgarien.
Deutschland liegt dem 18. Platz, die Schweiz auf dem 33. und Oesterreich auf
dem 78. Die Rangierungen entsprechen ziemlich genau den Erwartungen. Nicht
so bei den Damen: Deutschland befindet sich an 19. Stelle statt in den Top
Ten, die Schweiz auf Rang 50 (Setzplatz 33) und Oesterreich liegt
ueberraschend auf Platz 46 (Setzplatz 56).

Liechtenstein in den Runden 5-10

Einen moralisch wichtigen Sieg gab es fuer Liechtenstein in Runde 5. Gegen
Jersey gab es einen 3 1/2 : 1/2 Kantersieg, der allerdings zu hoch
ausgefallen ist. Marcel Mannhart erreichte in einer kaempferischen Partie an
Brett 1 ein Remis. Fabian Ferster an Position 2 verlor nach guter Eroeffnung
den Faden und stand zwischenzeitlich klar auf Verlust. In Zeitnot machte
sein Gegner jedoch einige Fehler, sodass Fabian die Partie gluecklich
gewann. Auch Andras Guller konnte am 3. Brett schnell eine gute Stellung
erreichen. Mit einem geschickten Figurenopfer erhielt der Gegner
Gegenchancen, doch diese reichten nicht aus, um die Niederlage zu vermeiden.
Martin Schaedler an 4. Position ueberspielte seinen Gegner von Anfang an und
fuhr einen sicheren Punkt ein. In Runde 6 gab es als "Belohnung" einen
starken Gegner. Nigeria war an allen Brettern Favorit und gewann
folgerichtig 3 1/2 : 1/2. Das einzige Remis erreichte Fabian an Position 3.
Neu zur Mannschaft gestossen ist Renato Frick, der an Brett 1 jedoch
erwartungsgemaess das Nachsehen hatte. Palaestina in Runde 7 trat an Brett 1
mit einem Grossmeister an. Renato Frick liess sich davon nicht beeindrucken
und bekam mit einem mutigen Damenopfer eine gewonnene Stellung. Mit
ungluecklichen Zuegen besiegte er sich aber selbst. Dass es trotzdem zum 2:2
reichte, war den beiden Unentschieden von Fabian und Andras sowie vor allem
dem klaren Sieg von Martin zu verdanken. Japan hiess der Gegner in Runde 8.
Hier entwickelten sich an allem Brettern spannende Partien. Renato verlor
mit einem dubiosen Turmopfer. Marcel dagegen kam zum ersten Sieg. Der Gegner
griff am Damenfluegel an, die Partie wurde jedoch am Koenigsfluegel
entschieden. Andras an Brett 3 spielte nach langem Kampf Remis, verpasste am
Ende aber nach einem Fehler des Gegners sogar den Gewinn. Martin war von
Anfang an in der Defensive und musste schliesslich dem Druck des Gegners
nachgeben. Runde 9 brachte den dritten Sieg gegen das nominell staerkere
Panama. Die Siege von Marcel und Fabian sowie das Remis von Martin reichten
zum 2 1/2 : 1 1/2. Die 10. Runde brachte wieder einen sehr starken Gegner.
IBCA (International Blind Chess Association) war mit Startplatz 76 deutlich
favorisiert und trat mit zwei Internationalen Meistern an. Die Partien von
Renato und Fabian gingen dann auch klar verloren, Andras erreichte immerhin
ein Unentschieden. Martin erreichte als Einziger eine bessere Stellung,
vergab den Sieg allerdings in Zeitnot. Mit dieser Niedelage ist
Liechtenstein auf den 128. Platz zurueckgefallen. Die Hoffnungen liegen auf
den Runden 11 - 13 ...

Armenien Olympiasieger bei den Herren - Ukraine bei den Damen


Nach einer von den Turinern einwandfrei organisierten Schacholympiade konnten sich bei der eindrücklichen Schlusszeremonie Armenien bei den Herren als Olympiasieger feiern lassen und Ukraine bei den Damen.

Wie bereits im letzten Zwischenbericht erwähnt, liess sich Armenien die Butter nicht mehr vom Brote nehmen. Sie gewannen die 11. Runde gegen Tschechien klar 3:1 und sicherten sich mit 2 Unentschieden in den verbleibenden 2 Runden den verdienten Titel und somit die Goldmedaille. Die Silbermedaille errang überraschenderweise China (Startrangliste 12. Platz), wobei sie den Vorschusslorbeeren mehr gerecht geworden sind. USA, mit dem ehemaligen Topspieler Kamsky am ersten Brett gewann die Broncemedaille. Serienolympiasieger Russland hatte sich vor der letzten Runde wieder auf Platz 3 vorgearbeitet, durch eine harte 3:1 Niederlage gegen Isreal musste

es jedoch mit den ungewohnten und bitteren 6. Platz vorlieb nehmen. Ebenfalls keine Exploits vermochten sowohl Deutschland (15. Rang / Startplatz 14), die Schweiz (27./29.) als auch Österreich (77./65.) zu verbringen.


Die Damen der Ukraine sicherten sich im letzten Spiel mit ihrem einzigen Unentschieden (alle 12 Runden davor wurden gewonnen) den 1. Platz und konnten sich als Olympasiegerinnen feiern lassen. Mit nur 1 1/2 Punkten Rückstand holte sich Russland die Silbermedaille, während Bronce von den ebenfalls starken Chinesinnen gewonnen wurde. Wie bei den Herren sorgten auch bei den Damen die Nationen Deutschland (11./8.), Schweiz (38./33.) und Österreich (58./56.) für keine überraschenden Schlagzeilen.


Liechtenstein in den Runden 11-13


Mit 2 herrlichen Siegen in den Runden 11 und 12 hievte sich das FL-Olympiateam vor der letzten Runde auf den sehenswerten 113. Platz (Startrang 119). In Runde 11 gegen Namibia kam Renato Frick erstmals zu einem Unentschieden, während Marcel Mannhart am 2. Brett dem seit vielen Jahren für Namibia spielenden Schweizer Fidemeister Leo Müller keine Chance liess und den vollen Punkt buchen durfte. Eine aussichtsreiche Stellung erreichte Fabian Ferster, beachtete einen Moment jedoch seine anfällige Königsstellung zu wenig, was sein Gengner rigoros ausnutzte und ihn zur Aufgabe zwang. Eine kompromisslos auf Angriff geführte Partie durch Andràs Guller an Brett 4 machte nach Aufgabe des Gegners den Gewinn für Liechtenstein klar. In Runde 13 hiess der Gegner das etwas stärker einzustufende Monaco. Renato Frick hatte am ersten Brett den Fidemeister Van Hoolandt als Gegner. Nach einer umsichtig geführten königsindischen Verteidigung zwang er seinen Gegner zu viel Rechenarbeit was sich als Zeitvorteil bemerkbar machte (die Kadenz für die gesamte Partie an der diesjährigen Olympiade war lediglich 2h für 40 Züge und eine Bonusgutschrift von 30 Sek. pro Zug). In Zeitnot verlor der Fidemeister zuerst eine Figur und danach konnte Renato sogar seine Dame erobern, was ihn zur sofortigen Aufgabe zwang. Der erste Sieg Renatos an dieser Olympiade war perfekt. Marcels Stellung am 2. Brett sah anfänglich sehr vielversprechend aus. Er gewann in der Eröffnung einen Turm und 2 Bauern gegen Springer und Läufer, mit Fortdauer der Partie wusste der elomässig stärker dotierte Monegasse sich aus der brenzligen Situation zu befreien und Marcel nahm sein Remisangebot an. Am dritten Brett hatte Fabian Ferster mit Gentilleau ebenfalls einen papiermässig stärkeren Gegner, wusste mit Schwarz jedoch die Stellung im Gleichgewicht zu behalten, was ebenfalls zum Remis führte. Einzig der Opponent von Andràs Guller war als etwas schwächer einzustufen, was Andràs mit den weissen Steinen konsequent ausnutzte. Kontinuierlich verstärkte Andràs Stellung und Angriff und zwang seinen Gegner mit Mattdrohungen zur Aufgabe. Durch diesen unerwartet hohen 3:1 Sieg fanden sich die Liechtensteiner vor der letzten Runde auf Rang 113 und hatten alle Hoffnung, mit einem etwas moderaten Gegner eine weitere Sensation zu schaffen. Mit Trinidad and Tobago (Startrang 105) wurde den Liechtensteionern ein zwar unangenehmer Gegner - jedoch nicht übermächtig - zugelost. Von der Papierform hatte es lediglich Andràs Guller an Brett 4 mit einem (etwas) leichteren Gegner zu tun, bei allen anderen Brettern waren die Gegner zu favorisieren. Renato opferte in der Eröffnung einen Bauern für Angriff. Sein Gegner benötigte darauf 50 (!) Minuten mehr Bedenkzeit (eine riesige Hypothek bei der vorherrschenden Bedenkzeitregelung). Durch eine Fehlberechnung liess Renato zu, dass sein Gegner die Damen tauschen konnte, was die Stellung wesentlich vereinfachte und der anfänglich geopferte Bauer sicherte nun seinem Gegner den Sieg. Auch am 2. Brett schien Marcel lange Zeit auf Sieg zu stehen, bevor sein Gegenüber durch eine Finte eine aussichtsreichere Position erhielt, die Marcel in Zeitnot lieder nicht mehr halten konnte. Fabian schien anfänglich ein bisschen besorgt um seine Stellung zu sein - musste er doch den Damenspringer auf b1 einmauern. Mit Fortschritt der Partie nahm sein Angriff jedoch immer konkretere Formen an. Sein Gegner musste sich aufgrund der massiven Drohungen geschlagen geben und gab die Partie auf. Obwohl das Match bis anhin für das FL-Team sehr unglücklich gelaufen war, lag ein 2:2 Unentschieden immer noch drin, falls Andràs seine Partie gewinnen würde. Ein Blick in sein Gesicht und auf seine Stellung verhiess jedoch Unangenehmes. Andràs liess sich bereits in der Eröffnung zu einem Springerzug verleiten, den er seinen Schachschülern schon vor 30 Jahren in dieser Stellung verboten hatte. Als er den Irrtum bemerkte war es bereits um die Stellung geschehen. Wie sehr sich Andràs auch noch abmühte, seine Niederlage und somit auch die der FL-Mannschaft abzuwenden, sie war füher oder später unumgänglich. Damit hatte es das FL-Team leider verpasst, mit einem Sprung unter die ersten hundert Mannschaften an dieser Olympiade für Furore zu sorgen. Mit dem 120. Schlussrang (119. Startrang) war die FL-Schachwelt jedoch einigermassen in Ordnung.


Wahl Fidepräsident

Keine Chance hatte der von den europäischen Staaten unterstützte Kandidat Kok bei der Wahl zum Präsidenten des Weltschachverbandes FIDE. Einmal mehr gelang Kirsan Ilyumzinov ein eindrücklicher Sieg. Mit 96 gegen 54 Stimmen wurde er für einen weiteren Zyklus in seinem Amt als Fidepräsident bestätigt. Es bleibt zu hoffen, dass dem Weltschachverband ein paar Jahre mit weniger Turbulenzen und Zeiten mit glücklicheren Aktionen bevorstehen, als dies in den letzten 10 Jahren der Fall war.


Wahl Austragungsort der Schacholympiade 2010


Die Delegierten des diesjährigen Schachkongresses hatten unter 5 Städten den Austragungsort für die Schacholympiade 2010 zu wählen. An der Schlusswahl behielt Kanti Mansisk (Sibirien, Region Ugra) gegen Budva (Serbien and Montenegro) die Oberhand, nachdem in früheren Durchgängen bereits die Orte Riga (Lettland), Pozna (Polen) und auch Buenos Aires (Argentinien) das Nachsehen hatten.

Die Mannschaft Liechtensteins spielte besser als in Mallorca vor 2 Jahren, das Glanzresultat von Bled (Slowenien) vor 4 Jahren konnte jedoch leider nicht erreicht werden. Der FL-Schachverband bedankt sich bei den Teilnehmern für ihren Einsatz und ist zuversichtlich, dass die FL-Mannschaft in 2 Jahren an der 38. Schacholympiade in Dresden wieder ihr Bestes geben wird.